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Wetteralarm

Wetterwarnung für Kreis Esslingen :
Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN
Mo, 22.Apr. 22:00 bis Di, 23.Apr. 04:00
Bundesland: Baden-Württemberg
Es treten oberhalb 600 m Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus östlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.
1 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 23/04/2019 - 00:00 Uhr

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Am vergangenen Samstag, den 08.11.2014, bekamen einige Kameradinnen und Kameraden der Altbacher Wehr eine Auffrischung in Maßnahmen und Techniken der Ersten Hilfe. Treffpunkt war um 8.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Altbach.

Gruppenbild der Kameraden bei der Ersten Hilfe

 

Ausbilderin Susanne Geist, von der DRK Bereitschaft Esslingen, führte die Kameradinnen und Kameraden in einem ersten Block durch die theoretischen Grundlagen mit Themen wie dem hilfsbedürftigen Menschen und dessen Vitalzeichen, das Absichern von Unfallstellen und dem Rettungsgrundsatz von Feuerwehren. Dieser beinhaltet folgende Vorgehensweise:

• Sicherung der Unfall-/Einsatzstelle
• Zugang zu hilfsbedürftigen Personen schaffen
• Einleitung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen
• Befreiung aus lebensbedrohlichen Zwangslagen
• Personen in Sicherheit bringen

Im Anschluss daran wurden die wichtigen Elemente eines Notrufs besprochen. Durch die sogenannten 5 W-Fragen können bei einem Notruf die wichtigsten Informationen schnell übermittelt werden.

• Wo ist die Unfallstelle?
• Was ist passiert?
• Wie viele verletzte Personen gibt es?
• Welche Verletzungen haben diese Personen?
• Warten auf Rückfragen, also nicht auflegen!

Susanne Geist erklärte, dass auch schon bei kleinen Unfällen jeder ein HELD sein kann, indem man folgendermaßen handelt:

• Hilfe rufen / Notruf absetzen
• Ermutigen und trösten
• Lebenswichtige Funktionen kontrollieren
• Decke unterlegen / wärmen

Sowohl der Notruf als auch HELD sind nicht nur für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr gedacht. Jeder Bürger und jede Bürgerin kann bereits mit diesen beiden, einfach zu merkenden, Vorgehensweisen Leben retten.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es weiter mit der Theorie und den Themen der stabilen Seitenlage, Kreislaufstillstand, Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW), Wiederbelebung mit dem automatischen externen Defibrilator (AED), Bewusstseinsstörungen durch Hitze sowie Verletzungen und deren Wundversorgung. Somit war der gesamte Vormittag, bis auf kleine praktische Demonstrationseinheiten, überwiegend der Theorie gewidmet. Aber auch die Theorie macht hungrig. Gegen 12.30 Uhr konnte daher dann beim gemeinsamen Mittagessen weiter gefachsimpelt oder einfach nur getratscht werden.

Kameraden beim Stationentraining


Am Nachmittag ging es dann in einzelnen Teams durch das Stationentraining. Unterstützt durch Thomas Gehringer von der DRK Ortsgruppe Altbach, prüfte Susanne Geist die Kameradinnen und Kameraden in einem praktischen Training an insgesamt acht Stationen. So wurden beispielsweise die zwei Arten der stabilen Seitenlage an den jeweiligen Partnern geübt sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung an Übungspuppen durchgeführt.

Kameradin beim Üben der HLW an der Übungspuppe


Weitere Stationen befassten sich mit der Rettung von verunfallten Feuerwehrkameradinnen und Kameraden unter Pressluft, der Benutzung einer Schaufeltrage und einer Vakuummatratze sowie der Wundversorgung, beispielsweise durch Anlegen von Druckverbänden. Nachdem alle Teams die Stationen erfolgreich absolviert hatten, wurde gegen 15.30 Uhr in einer kleinen Feedbackrunde der Tag nochmals besprochen. Alle Kameradinnen und Kameraden waren durchweg positiv bezüglich des Inhalts und der Umsetzung der Erste-Hilfe Schulung gestimmt. In diesem Sinne möchten wir uns auch nochmals bei Susanne Geist und Thomas Gehringer für diese interessante und lehrreiche Schulung bedanken. Weiterer Dank gilt ebenso den Organisatoren sowie allen anwesenden Kameradinnen und Kameraden.

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