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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr


Der Jahreswechsel und das noch junge Jahr 2017 brachten für die Kameradinnen und Kameraden der Altbacher Feuerwehr bereits jede Menge Arbeit mit sich.

 

Am Silvesterabend wurden wir zu einem brennenden Baum im Gewann Losburg gerufen, vermutlich durch Feuerwerkskörper wurde dort ein Baum in Brand gesetzt. Unter dem gleichem Einsatzstichwort wurden wir dann am Abend des 1. Januar in das Gewann Röte gerufen. Auch dort hat ein Baum vermutlich durch die gleiche Ursache wie am Vortag gebrannt. Bei beiden Einsätzen waren wir mit dem LF 20 im Einsatz und konnten die Feuer in kurzer Zeit ablöschen.


Am Dreikönigsmorgen hatte die Feiertagsruhe für uns um 7.24 Uhr ein schnelles Ende gefunden, nachdem wir zu einem Gebäudebrand in die Esslingerstrasse gerufen wurden. Schon bei der Anfahrt war ein ausgedehnter Brand zu erkennen, so dass unsere Einsatzleitung sofort die Nachbarwehren aus Plochingen und Deizisau zur Unterstützung anforderte.


Ein Großaufgebot von Einsatzkräften war schließlich vor Ort und hatte den ausgedehnten Brand zügig unter Kontrolle.

Die Feuerwehr Altbach war mit dem Mannschaftstransportwagen und den beiden Löschfahrzeugen LF20 KatS und HLF 20/16 vollbesetzt im Einsatz, die Feuerwehren aus Plochingen und Deizisau waren zunächst mit 9 Fahrzeugen vor Ort, unter anderem mit der Drehleiter, die bei der Brandbekämpfung über das Dach eingesetzt wurde. Die Feuerwehr aus Esslingen rückte mit dem Einsatzleitwagen 1 und dem Gerätewagen Atemschutz an, das Deutsche Rote Kreuz war mit dem hauptamtlichen Rettungsdienst und dem hiesigen Ortsverein vor Ort.
Zur Brandbekämpfung wurden insgesamt 4 B-Rohre eingesetzt.
Zwei Angrifftrupps sind im Innenangriff vorgegangen, mit einem B-Rohr wurde hinter dem Gebäude von der Bahnlinie her gelöscht und weiterhin wurde von oben über das Dach mit Hilfe der Plochinger Drehleiter gelöscht.



Während der Löscharbeiten musste die Hauptstraße in beide Richtungen voll gesperrt werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten wurde der Bahnverkehr durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn komplett gesperrt.

Neben dem Feuer hatten die Einsatzkräfte vor allem auch mit den kalten Temperaturen zu kämpfen. Durch die extrem niedrigen Außentemperaturen sind etliche Schläuche zerborsten und mussten schnell getauscht werden. Das austretende Löschwasser gefror in kürzester Zeit und hat die Einsatzstelle in eine gefährliche Eisfläche verwandelt. Die Mitarbeiter des Altbacher Bauhofes haben hier schnell Abhilfe geschaffen, genügend Streusalz zur Verfügung gestellt und mit dem Unimog immer wieder abgestreut.
Ein Hubschrauber der Polizei kreiste über der Einsatzstelle um womöglich vorhandene Schadstoffe in der Luft zu messen.

Insgesamt waren 15 Fahrzeuge und 77 Kameradinnen und Kameraden aus Altbach. Plochingen Deizisau und Esslingen im Einsatz, der Kreisbrandmeister des Landkreises war ebenfalls vor Ort.

Hinzu kommen die Mitarbeiter der Polizei, der Netze BW, der Bundespolizei, des Bauhofes, des Rettungsdienstes und des Notfallmanagements der Deutschen Bahn.

Nach umfangreichen Aufräumarbeiten konnten wir um 12.00 Uhr die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und waren um 14.00 Uhr nach der Reinigung und Bestückung der Fahrzeuge  wieder einsatzbereit.

Dieser Einsatz war sicher einer der komplexesten der letzten Jahre und hat uns vor eine besondere Herausforderung gestellt. Wir sind froh und dankbar, dass alle am Einsatz Beteiligten ohne Schaden wieder nach Hause gekommen sind und der Einsatz routiniert und sehr sachlich abgelaufen ist.

Das zeigt einmal mehr wie wichtig die Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden ist. Nur durch die vielen Übungen und Trainings haben wir genügend Routine und können so im Ernstfall unser Wissen und unsere Erfahrung schnell abrufen. 
An unserem hohen Ausbildungsniveau werden wir auch weiterhin arbeiten um für Sie jederzeit da sein zu können.


Ihre Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Altbach

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